Im Test überzeugt das Oppo Find X9 Ultra mit einem herausragenden Gesamtpaket. Schon das Design beeindruckt mit seiner markanten Lederoptik und griffigen Gehäuseform. Auf 6,8 Zoll brilliert das OLED-Display mit sehr hoher Schärfe und Helligkeit. Auf der Rückseite liefert die imposante Quad-Kamera tolle Bilder, die mit hoher Detailtreue, lebendigen Farben und guter Dynamik punkten. Für eine Top-Leistung sorgt indes ein Snapdragon-Prozessor, der auch anspruchsvollste Anwendungen bewältigt. Der sehr große Akku begeistert mit einer Laufzeit von über 23 Stunden und lässt sich außerdem zügig per Kabel aufladen. Lediglich Dual-eSIM fehlt uns im Gesamtpaket. Die modern gestaltete Software soll bis 2032 mit Updates versorgt werden. Der Einführungspreis liegt bei sehr hohen 1.700 Euro.
Oppo Find X9 Ultra im Test: Brillanz in eleganter Lederhülle
Äußerlich besticht das Oppo Find X9 Ultra durch seine sehr elegante Lederrückseite im Stile klassischer Hasselblad-Kameras. Das etwa 224 Gramm schwere Smartphone ist angesichts seiner Größe zwar kein Federgewicht, liegt aber dennoch ausbalanciert und sicher in der Hand. Die große Kamerainsel mag auf den ersten Blick irritieren – immerhin steht sie um knapp sieben Millimeter aus dem Handy heraus – doch in der Praxis fällt die runde Erhebung nicht weiter störend auf. Sie dient uns stattdessen sogar oft als nützliche Stütze für die Finger.
An der Seite des Rahmens befindet sich eine Auslösetaste. Die kapazitive orangene Fläche lässt sich als Schnellzugriff auf die Kamera, als Auslöser und zum Verstellen der Zoomstufe per Wischgeste nutzen. Anders als beim iPhone 17 (Test) ist der Wechsel zu weiteren Einstellungen hierüber nicht möglich, was wir durch das aufgeräumte Kamera-Interface auf dem Touchscreen aber verschmerzen können. Die Action-Taste und die Dynamic Island des Apple-Vorbilds übernimmt Oppo gelungener als freibelegbaren „Snap Key“ sowie als „Capsule“ für Live-Widgets um die Display-Notch herum.
Das frontale OLED-Display bietet auf 6,8 Zoll die bis dato besten Werte im CHIP-Labortest. Dazu zählen neben der knackscharfen QHD+-Auflösung satte Farben, klare Kontraste sowie geschmeidige Bewegungen bei butterweichen 120 Hertz. Einzelne Apps laufen auch mit 144 Hertz, wobei dieser Unterschied kaum spürbar ist.
Deutlich ersichtlicher ist da schon die hohe Maximalhelligkeit. Dank ihr lassen sich alle Inhalte selbst im Sonnenlicht problemlos erkennen. Wir messen im Testlabor Werte von bis zu 2.772 cd/m² („Nits“), in die andere Richtung kann das Display auch auf nur einen Nit herabdimmen. Praktisch etwa für die Always-On-Anzeige.
Kamera spinnt? Schnelle Hilfe
Kamera spinnt?
Bevor ihr in Panik geratet: Das liegt oft am letzten Update und nicht an der Hardware. Probiert erstmal: Kamera-App schliessen, Cache leeren, Handy neustarten. In vielen Faellen reicht das schon.
Quick-Fix
Oeffnet die Einstellungen → Apps → Kamera → Speicher → Cache leeren. Dann Handy neu starten. Falls es danach immer noch nicht klappt, kommt zu uns - wir können prüfen ob es ein Hardware- oder Software-Problem ist.
Quelle: Chip